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Ein Opfer für die Götter

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Gemälde von Sebastiano Ricci von 1723: Opfer für die Göttin Vesta

Gemälde von Sebastiano Ricci von 1723: Opfer für die Göttin Vesta


Hier ist ein Suovetaurilia dargestellt: Ein Schwein, ein Schaf und eine Kuh werden dem Gott Mars geopfert.

Hier ist ein Suovetaurilia dargestellt: Ein Schwein, ein Schaf und eine Kuh werden dem Gott Mars geopfert.


Auf dieser Münze wird ein Trankopfer dargestellt.

Auf dieser Münze wird ein Trankopfer dargestellt.


Opfer für wohlgesinnte Götter

Um die Götter wohlgesinnt zu stimmen, brachte man ihnen Opfer dar. Der Altar für die Darbringung des Opfers stand vor dem Tempel der jeweiligen Gottheit, d.h. der Gottesdienst für die Gläubigen fand vor dem Tempel statt. Der Tempel selbst war die Wohnung der Gottheit und durfte nur durch den Priester betreten werden..

Geopfert wurden häufig Tiere. Das konnten Rinder, Schweine, Hühner oder Schafe sein. Die Innereien, vor allem die Leber, entnahm man für die OrakelVoraussagen, nach denen sich die
Menschen bei Zukunftsfragen richteten.
Die Chinesen, „gypter, Griechen
und Römer glaubten an die Macht der
Orakel.
befragung. Ein besonderes Opfer war das Oktoberpferd. Es wurde am 15. Oktober für den Gott Mars geopfert. Nach einem WagenrennenEine beliebte Sportart im alten
Griechenland und Rom. Wagenrennen wurden
mit Streitwagen durchgeführt, die mit
zwei oder vier Pferden bespannt wurden.
auf dem Marsfeld in Rom wurde das rechte Pferd des siegreichen Zweigespanns geopfert, indem es mit einem Speer getötet wurde.

Eine weitere Form des Tieropfers waren die Suovetaurilia. Ein Schwein, ein Widder und ein Stier wurden um eine Person herumgeführt, um Schaden von ihr abzuwenden oder eine Verfehlung zu sühnen. Dann wurden die Tiere getötet und gegessen.

Es gab auch Trankopfer. Milch, Öl oder Wein wurden dann in einem Krug auf den Altar gestellt. Manchmal goss man Flüssigkeiten auch in ein Altarfeuer. Der Rauch zog zu den Göttern auf und sollte sie gnädig stimmen.

Ebenfalls häufig geopfert wurde Weihrauch. Er wurde zum Dank an die Gottheit angezündet.




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