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...Legionär: Kämpfer für Rom

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Römische Soldaten bei einer Vorführung

Römische Soldaten bei einer Vorführung


So versammelten sich die Soldaten zur "Schildkröte".

So versammelten sich die Soldaten zur "Schildkröte".


Die Macht Roms gründete sich vor allem auf seine Soldaten. Die Heerführer waren hoch angesehen und hatten oft gleichzeitig politische Ämter inne. Cäsar zum Beispiel machte sich einen Namen mit seinen Feldzügen in Gallien und wurde schließlich zum DiktatorIn Krisenzeiten konnte der römische
Senat zu Zeiten der Republik einen
Diktator ernennen, der dann die
alleinige Macht besaß. So wurde Cäsar
zum Diktator ernannt.
. Auch viele Kaiser begaben sich auf Kriegszüge. Das Foto links wurde in einer heutigen Show aufgenommen. Es zeigt LegionDie größte Einheit der römischen
Armee. Eine Legion bestand aus 4000 bis
6000 Soldaten.
äre aus der Zeit um 20 v. Chr. bei einem Angriff.

Die Römer entwickelten hervorragende Taktiken und gewannen auf diese Weise so manche Schlacht. Eine Taktik war die "Schildkröte". Dabei stehen die Soldaten in einer rechteckigen Formation. Die innen stehenden Soldaten halten ihre Schilde über den Kopf, die außen stehenden ihre Schilde an die Seite. So entsteht ein durchgehender Schutz. Gemeinsam konnten sie nun vordringen und angreifen.

Auch im Belagern waren die Römer Meister. Sie umgaben die Stadt, die sie erobern wollten, mit Belagerungswerken und hungerten sie aus. Mit einem Belagerungsturm kamen sie schließlich in die Stadt hinein.

Legionäre waren Fußsoldaten. Sie trugen einen Schutzpanzer und einen Helm. Mit einem Schild schützten sie sich zusätzlich. Sie hatten einen Dolch (pugio) und ein kurzes Schwert, das gladium, für den Nahkampf und einen Wurfspeer (pilum), um aus der Ferne angreifen zu können. An den Füßen trug der LegionDie größte Einheit der römischen
Armee. Eine Legion bestand aus 4000 bis
6000 Soldaten.
är Sandalen, in deren Sohlen Nägel geschlagen worden waren. So hielten diese caligae länger.

Sein Marschgepäck wurde an einem Holzstab aufgehängt. Neben Kleidung und einem Lederbeutel für persönliche Dinge trug ein LegionDie größte Einheit der römischen
Armee. Eine Legion bestand aus 4000 bis
6000 Soldaten.
är auch Getreide, andere Nahrungsmittel, Wasser und einen Topf mit sich. Insgesamt musste er ca. 40 kg Marschgepäck mit sich herumschleppen! Abends musste er sich nach einem langen Marsch auch noch sein Essen kochen!

Eine Legion bestand aus etwa 5000 Männern - diese Zahl änderte sich im Laufe der Zeit oft nach oben oder unten. Sie setzte sich zusammen aus 10 Kohorten. Jede Kohorte bestand aus 5 oder 6 Zenturien. Eine Zenturie war die kleinste Einheit aus 80 Männern. Ihr stand der ZenturioBefehlshaber einer Zenturie, der
Untereinheit einer römischen Legion. 80
Soldaten zählten zu einer Zenturie. Der
Zenturio trug den Helmbusch quer.
(Hauptmann) vor. Hinzu kamen noch Hilfstruppen (Auxiliartruppen). Jede LegionDie größte Einheit der römischen
Armee. Eine Legion bestand aus 4000 bis
6000 Soldaten.
besaß ihr eigenes Feldzeichen. Seit der Heeresreform des Marius war dies der Adler (Aquila, LegionDie größte Einheit der römischen
Armee. Eine Legion bestand aus 4000 bis
6000 Soldaten.
sadler).

Ab etwa 250 v. Chr. wurden die LegionDie größte Einheit der römischen
Armee. Eine Legion bestand aus 4000 bis
6000 Soldaten.
äre von berittenen Soldaten unterstützt. Da die Römer selber kein Reitervolk waren, handelte es sich bei diesen meist um Soldaten aus eroberten Provinzen.

Zunächst waren römische Bürger zwischen 17 und 46 bei Bedarf verpflichtet, für ihr Land zu kämpfen. Ihre Ausrüstung mussten sie dabei selbst stellen. Erst später gab es eine Berufsarmee. Die Ausbildung war hart. Lange Märsche mit schwerem Gepäck gehörten ebenso dazu wie das Erlernen des Schwertkampfs. Man erhielt einen Lohn, den Sold. Nach 25 Jahren endete die Dienstzeit. Dann erhielt der LegionDie größte Einheit der römischen
Armee. Eine Legion bestand aus 4000 bis
6000 Soldaten.
är ein Stück Land oder Geld zur Altersversorgung.




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