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Für wen wurden Tempel erbaut?

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Ruine des Tempel des Saturn auf dem Forum Romanum. Erbaut um 500 v. Chr. Darin stand eine Statue des Saturn. Außerdem wurde die Staatskasse Roms darin aufbewahrt.

Ruine des Tempel des Saturn auf dem ForumPlatz in einer römischen Stadt, der den
Mittelpunkt des öffentlichen Lebens
darstellte. In Rom gab es mehrere Foren,
das Forum Romanum war das bekannteste.
Romanum. Erbaut um 500 v. Chr. Darin stand eine Statue des Saturn. Außerdem wurde die Staatskasse Roms darin aufbewahrt.


So soll der Tempel auf dem Kapitol ausgesehen haben.

So soll der Tempel auf dem Kapitol ausgesehen haben.


Tempel - für wen?

Da die Römer viele Götter verehrten, erbaute man auch viele Tempel. Am Forum Romanum etwa standen der Tempel des Saturn oder der Tempel von Castor und Pollux. Auch der Tempel der Vesta befand sich dort.

Der Tempel der höchsten Gottheiten - Jupiter, Juno und Minerva - befand sich auf dem Kapitol. Dorthin führten die Triumphzüge, dort wurde auch zum Amtsantritt der neuen Konsuln ein Opfer dargebracht.

Zur Kaiserzeit wurden auch zu Ehren mancher Kaiser Tempel errichtet, denn sie wurden nach ihrem Tod in den Stand von Göttern erhoben.

Wie sah ein Tempel aus?

Ein römischer Tempel war rechteckig, stand erhöht und besaß eine offene Vorhalle. Von hier erfolgte der Zugang zum Innenraum. Das war jedoch nur dem Priester gestattet, denn es war das Allerheiligste. Dort stand eine Statue des verehrten Gottes. Opfer fanden auf dem Altar vor dem Tempel statt, nicht drinnen.

Vom Tempel zur Kirche

Manche Tempel wurden nach dem Übergang zum Christentum als Kirchen benutzt. Dafür wurden sie umgebaut oder sie wurden auf einem alten Tempel errichtet. Manchmal sind dadurch die alten Tempel gut erhalten.

Ein schönes Beispiel dafür ist die Kirche San Clemente in Rom. Unter der Kirche aus dem 12. Jahrhundert ist eine Kirche aus dem 4. Jahrhundert erhalten, die ebenfalls cristlichen Ursprungs ist und schon damals Clemens I. (Bischof von Rom im 1. Jahrhundert n. Chr.) geweiht wurde. Darunter ist aber auch ein Mithrasheiligtum erhalten und noch immer zugänglich.




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