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Dann geh doch nach Timbuktu!

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Heinrich Barth nähert sich Timbuktu

Heinrich Barth nähert sich Timbuktu


Blick über Timbuktu (nach Heinrich Barth)

Blick über Timbuktu (nach Heinrich Barth)


Heinrich Barth besuchte Timbuktu vom Herbst 1853 bis zum Frühjahr 1854

Heinrich Barth besuchte Timbuktu vom Herbst 1853 bis zum Frühjahr 1854


Wo du das gelbe Quadrat siehst, liegt Timbuktu.

Wo du das gelbe Quadrat siehst, liegt Timbuktu.


Sagenumwoben war eine Stadt namens Timbuktu. In Europa hielt man sie für eine Goldstadt, d. h. man vermutete dort großen Reichtum und ein Zentrum des Goldhandels. So war das Interesse groß, Timbuktu zu finden.

Transsahara-Handel

Timbuktu liegt am Südrand der SaharaEine riesige Wüste im Norden Afrikas.
Sie dehnt sich von West nach Ost über
5000 Kilometer aus. In der Sahara ist es
extrem trocken.
, heute im Staat Mali. Der Fluss Niger liegt nur wenige Kilometer entfernt. Schon seit Jahrhunderten wird in Timbuktu Handel getrieben: Karawanen ziehen vom Mittelmeer in Orte wie Timbuktu südlich der SaharaEine riesige Wüste im Norden Afrikas.
Sie dehnt sich von West nach Ost über
5000 Kilometer aus. In der Sahara ist es
extrem trocken.
. Man nennt dies auch Transsahara-Handel. Gold, Sklaven und exotische Tiere wurden gehandelt, aber auch (und bis heute) Salz und Datteln oder andere Früchte.

Heinrich Barth in Timbuktu

Der deutsche Afrikaforscher Heinrich Barth kam 1853 nach Timbuktu und erforschte die Stadt und ihre Geschichte. Die Lage dort war nicht einfach, weil Frankreich vordrang und Gebiete einnahm. Barth stand jedoch unter dem Schutz des großen Koran-Gelehrten Ahmad al-Baqqai. Mit diesem führte Barth lange Gespräche über den IslamNach dem Christentum (mit über 2
Milliarden Anhängern) ist der Islam mit
über 1 Milliarde Anhängern die
zweitgrößte Weltreligion. Seine
Anhänger bezeichnen sich im
deutschsprachigen Raum als Muslime  oder
Moslems.
und das Christentum. Er machte sich viele Freunde, auch bei den Tuareg, einem Berbervolk, das in der SaharaEine riesige Wüste im Norden Afrikas.
Sie dehnt sich von West nach Ost über
5000 Kilometer aus. In der Sahara ist es
extrem trocken.
und im Sahel (der Übergang der SaharaEine riesige Wüste im Norden Afrikas.
Sie dehnt sich von West nach Ost über
5000 Kilometer aus. In der Sahara ist es
extrem trocken.
nach Süden) als NomadenMenschen, die nicht an einem festen Ort
wohnen, aber Haustiere halten. Die
Menschen der Altsteinzeit hielten keine
Haustiere, sie werden als Wildbeuter
bezeichnet.
lebt.

Barth erstellte Karten der SaharaEine riesige Wüste im Norden Afrikas.
Sie dehnt sich von West nach Ost über
5000 Kilometer aus. In der Sahara ist es
extrem trocken.
und der Sahel-Zone und beschrieb die afrikanischen Kulturen ohne Vorurteile. 3500 Seiten umfasste sein Werk schließlich! Weil er so friedfertig und freundlich auftrat, konnten spätere Reisende, die sich auf Barth bezogen, gefahrlos reisen. Das tat zum Beispiel Oskar Lenz, der sich als Sohn Barths ausgab.

Geh doch nach Timbuktu

Timbuktu war schon immer schwer zu erreichen. Nicht nur, weil der Weg durch die Wüste führt, sondern auch weil der Niger oft Überschwemmungen bringt. So erklärt sich auch das Sprichwort: "Geh doch nach Timbuktu". Allerdings ist Timbuktu heute natürlich leichter zu erreichen als zu Zeiten von Heinrich Barth, sogar einen kleinen Flugplatz gibt es.




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