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Kupferverarbeitung

von 4000 v. Chr. bis 2200 v. Chr.
Ötzis Kupferbeil

Ötzis Kupferbeil

Kupfer war das erste Metall, das verwendet wurde.

Zum Ende der JungsteinzeitDie Jungsteinzeit wird auch Neolithikum
genannt und ist eine Epoche der
Menschheitsgeschichte. Sie beginnt mit dem
Übergang von Jäger- und Sammlerkulturen
zu sesshaften Bauern.
, ab etwa 4000 v. Chr., begannen die Menschen in manchen Gegenden Kupfer zu verarbeiten. Manchmal wird diese Zeit darum auch Kupfersteinzeit genannt.

Man gewann Kupfer, indem man Kupfererze (kupferhaltiges Gestein) zusammen mit Holzkohle in aus Lehm gebauten Schachtöfen auf hohe Temperaturen erhitzte. Dabei entstand durch eine chemische Reaktion metallisches Kupfer.

Kupfer hat den Nachteil, dass es nicht besonders fest ist. Auch erkaltet ist es immer noch biegsam. Schneiden aus Kupfer stumpfen außerdem sehr schnell ab und müssen ständig nachgeschliffen werden.

 

Es gab Schmuck aus Kupfer, Waffen und Werkzeuge sowie Gebrauchsgegenstände. Mit dem Kupfer sowie den Gegenständen daraus wurde auch gehandelt. Ötzi hatte ein Kupferbeil bei sich. Er ist der berühmteste Vertreter der Kupfersteinzeit.

Erst als man Kupfer mit Zinn zusammen zu Bronze verarbeitete, setzte sich dieses neue Metall überall durch und es begann die BronzezeitZeitabschnitt im Anschluss an die
Jungsteinzeit. Viele Gegenstände wurden
nun aus Bronze hergestellt. In Europa
dauerte die Bronzezeit von 2200 v. Chr.
bis 1200 v. Chr.
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