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Warum hatten chinesische Kinder einen Tiernamen?

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Viele Kinder erhielten einen Tiernamen. Oft waren dies Katzen- oder Hundenamen.

Viele KINDER erhielten einen Tiernamen. Oft waren dies Katzen- oder Hundenamen.


Babys erhielten übrigens - egal ob Mädchen oder Junge - einen KINDERnamen wie z.B. "Hund" oder "Katze". Das waren aber oft wenig nette Bezeichnungen. Warum? Die bösen Geister sollten denken, dass das Kind nicht lieb gehabt wurde. Diese KINDER waren dann nach Ansicht der chinesischen Eltern für die Geister weniger interessant.

In reichen Familien wurden die KINDER oft von AmmeAmmen waren meist arme Frauen, die
KINDER der reicheren Leute stillten und
auch oft versorgten. Oft kümmerten sie
sich auch um die Babys.
n gesäugt. Das sind meist arme Frauen, die nicht nur ihre eigenen KINDER stillten, sondern eben auch die KINDER reicher Leute. KINDER konnten zwei bis drei Jahre gestillt werden.

Viele KINDER starben sehr jung

Die KINDER der Bauernfamilien mussten schon sehr früh auf dem Feld mitarbeiten, um ihren Eltern zu helfen, die Abgaben für den Staat zusammenzubringen. Viele KINDER sind sehr jung gestorben, weil sie krank wurden oder die harte Arbeit nicht verkrafteten. Bauernsöhne arbeiteten schon mit sechs Jahren auf dem Feld mit.

Mädchen wurden weniger wert geschätzt als Jungen. Das Beste, was einer Familie passieren konnte, waren viele männliche Nachkommen. Mädchen wurden für den Haushalt ausgebildet. Sie halfen ihren Müttern beim Spinnen und Weben. Sie lernten meist weder lesen noch schreiben und waren auch später von den Staatsprüfungen für Beamte ausgeschlossen. Viele arme Familien hatten Angst, eine Tochter zu bekommen, denn sie musste bis zu ihrer Heirat versorgt werden. Und eine Heirat konnte teuer werden. Chinesische Mädchen hatten nicht einmal bei ihrer Heirat ein Mitspracherecht.

Mädchen hat kein Mitspracherecht

Sie hatten also gar nicht die Gelegenheit, in der chinesischen Gesellschaft bedeutender zu werden. Sie mussten sich ab der Song-DynastieEin Herrschergeschlecht, das in China ab
dem Jahr 960 n. Chr herrschte.
( ab 960 n. Chr.) auch z.B. der schrecklichen Sitte des Füßeabbindens unterwerfen. Damit stiegen ihre Chancen, gut verheiratet zu werden.

Auch auch bei ihrer Verheiratung hatten sie kein Mitspracherecht, sie kannten meist ihren späteren Mann gar nicht und mussten nach der Hochzeit ins Haus der Schwiegereltern ziehen. Hier hatten sie dann der Schwiegermutter zu gehorchen, die war ihnen immer übergeordnet. Aber wehe, wenn sie nicht gehorchten. Dann hatten sie mit schweren Strafen zu rechnen.




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