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Ausrufung des Deutschen Kaiserreiches

Jahr 1871
Proklamation (Ausrufung) von Wilhelm I. als deutscher Kaiser im Spiegelsaal von Versailles unter der Anwesenheit vieler Fürsten.

Proklamation (Ausrufung) von Wilhelm I. als deutscher Kaiser im Spiegelsaal von Versailles unter der Anwesenheit vieler Fürsten.

Am 18. Januar 1871 wurde der preußische König im Spiegelsaal von Versailles zum Kaiser des Deutschen Reiches ausgerufen. 

Kapitulation Frankreichs

Am 28. Januar 1871 kapitulierte Frankreich und übergab die Hauptstadt Paris. Am 26. Februar wurde dann der Vorfriede von Paris geschlossen, in dem hohe Wiedergutmachungszahlungen - auch "Reparationen" genannt - festgelegt wurden, die Frankreich an das Deutsche Reich zu zahlen hatte. Außerdem musste Frankreich das Elsass und große Teile Lothringens an das Deutsche Reich abtreten.

Erste Reichstagswahlen

Am 3. März 1871 erfolgten die Wahlen zum ersten deutschen Reichstag. Bei dieser Wahl wurden die Abgeordneten - anders als bei dem seit 1849 in Preußen geltenden Dreiklassenwahlrecht - in allgemeiner, gleicher, direkter und geheimer Wahl gewählt. Bei dieser Wahl setzten sich die Liberalen mit 202 von 382 Sitzen durch. Die liberalen Kräfte verteilten sich allerdings auf verschiedene Parteien.

Otto von Bismarck als Reichskanzler

Am 31. März 1871 wurde der erste deutsche Reichstag in der Reichshauptstadt Berlin eröffnet. Otto von Bismarck wurde am selben Tag von Kaiser Wilhelm I. zum ersten deutschen Reichskanzler ernannt.




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