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Heinrich III.

von 1039 bis 1056
Heinrich III.

Heinrich III.

Heinrich III. war von seinem Vater Konrad II. schon mit 11 Jahren zum Mitkönig erhoben worden. Die Übernahme der Krone nach Konrads Tod erfolgte ohne Probleme.

Heinrich III. baute seine Macht gegenüber den Herzogtümern aus. So besetzte er freie Herzogtümer mit ihm treu ergebenen Männern. Dennoch kam es immer wieder zu Konflikten. Besonders langanhaltend waren diese in Lothringen, doch auch hier ging Heinrich schließlich als Sieger hervor. Heinrich setzte auch die Oberherrschaft des deutschen Königs über Ungarn und Böhmen durch.

In Rom hatte es schon lange Streit darum gegeben, wer den Papst einsetzen sollte: die römischen Adelsfamilien oder der deutsch-römische Kaiser. Immer wieder wurden Päpste vertrieben und neue eingesetzt. 1046 setzte Heinrich die drei konkurrierenden Päpste ab und ernannte den deutschen Bischof von Bamberg als Clemens II. zum neuen Papst. Wenige Jahre später erreichten die Reformen unter Leo IX., der seit 1049 Papst war, einen neuen Höhepunkt. Heinrich unterstützte die kirchliche Erneuerung. Kirchliche Ämter sollten nicht mehr käuflich sein, wie es lange Praxis gewesen war.

1054 kam es zum Morgenländischen SchismaSchisma kommt aus dem Griechischen und
bedeutet Trennung oder Spaltung innerhalb
einer Glaubensgemeinschaft.
, der Spaltung der römisch-katholischen Kirche und der östlich-orthodoxen Kirche. So wie sich zwischen Rom und Konstantinopel sprachlich, politisch und kulturell ein Graben aufgetan hatte, so geschah es auch im religiösen Bereich.

Gunhild von Dänemark war die erste Ehefrau Heinrichs III. Nachdem die Pläne für eine Eheschließung mit dem byzantinischen Königshaus gescheitert waren, hatte Heinrichs Vater Konrad II. für diese Verbindung in den Norden gesorgt und dafür Schleswig an Dänemark abgetreten. Gunhild starb jedoch schon nach zwei Jahren Ehe im Jahre 1038. Die gemeinsame Tochter Beatrix wurde Äbtissin in Gandersheim, starb jedoch auch schon als 24-jährige.

Aus der Ehe mit Agnes von Poitou gingen sechs Kinder hervor. Der älteste Sohn Heinrich sollte als Heinrich IV. schließlich die Nachfolge seines Vaters antreten. Da er allerdings beim Tod Heinrichs III. erst 6 Jahre alt war, übernahm seine Mutter Agnes zunächst die Regentschaft für ihn.




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