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Heinrich V.

von 1106 bis 1125
Herrschaftsübergabe von Heinrich IV. an seinen Sohn Heinrich V.

Herrschaftsübergabe von Heinrich IV. an seinen Sohn Heinrich V.

Heinrich V. (geb. 1081, gest. 1125) war der vierte und letzte Herrscher der Salier.

1106 hatte Heinrich V. die Abdankung seines Vaters erzwungen und die Macht übernommen. Zu diesem Zeitpunkt war die Frage des Investiturstreits immer noch nicht gelöst. Heinrich zeigte sich zunächst nicht bereit zu einer Einigung, doch 1122 kam es zu einer Lösung des Streits mit dem Wormser KonkordatStaatskirchenvertrag: ein Vertrag zwischen
einem Staat mit katholischem
Staatsoberhaupt und der
römisch-katholischen Kirche.
.

Zwischen mehreren Fürsten und Heinrich kam es zu Konflikten, weil der König - wie schon sein Vater zuvor in Sachsen - Burgen erbauen ließ und seine Machtposition stärken wollte. Vor allem mit dem Sachsen Lothar von Süpplingenburg kam es zu Auseinandersetzungen.

1114 hatte Heinrich Mathilde geheiratet, die 12-jährige Tochter des englischen Königs. Die Ehe blieb kinderlos. Bei Heinrichs Tod 1125 bewarben sich mehrere Fürsten um die Nachfolge, darunter der Staufer Friedrich II. von Schwaben, Sohn von Heinrichs Schwester Agnes. Gewählt wurde schließlich jedoch Lothar von Süpplingenburg.




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