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Was machten die Angeln und Sachsen in England?

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Nachbildung eines Helms eines angelsächsischen Fürsten (Helm aus Sutton Hoo).

Nachbildung eines Helms eines angelsächsischen Fürsten (Helm aus Sutton Hoo).


Die Angeln, Sachsen und Jüten waren germanische Stämme, die im heutigen Norddeutschland und in Dänemark heimisch waren. Im Zuge der Völkerwanderung landeten sie ab dem 5. Jahrhundert auf den Britischen Inseln. Wahrscheinlich waren sie aufgebrochen, weil ihr Land für sie zu klein wurde und es zu wenig Nahrung gab.

Erst siedelten sie sich im Südosten Englands an. Die Angeln und Sachsen verschmolzen schließlich zu den Angelsachsen. Sie vermischten sich auch mit den Kelten, die im Süden Englands ansässig waren. Mit ihnen gelang es dann, den Machtbereich bis nach Wales im Osten und Schottland im Norden auszudehnen.

In der Folgezeit entstanden sieben angelsächsische Königtümer. Sie hießen Essex (Ostsachsen), Sussex (Südsachsen), Wessex (Westsachsen), Kent, East Anglia (Ostanglien), Mercia (Mercien) und Northumbria (Northumbrien).

Diese schlossen sich schließlich Ende des 8. Jahrhunderts zu dem Königreich England zusammen. Das bedeutet eigentlich "Land der Angeln".




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