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Rentiere im Kochtopf?

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Die Wikinger jagden gerne Elche und Rentiere

Die Wikinger jagden gerne Elche und Rentiere


Was haben die Wikinger eigentlich gegessen?

Die Wikinger kannten noch keine Vorratswirtschaft, trotzdem hatten die meisten von ihnen immer genug zu essen. In vielen Gegenden war Fisch sehr wichtig, wichtiger als der Ackerbau, denn Fisch gab es immer zu Genüge. Doch auch Wild wie Vögel, Hasen und Rehe wurde gejagt. Hauptnahrungsmittel waren Fisch und Fleisch. Gemüse wie Kohl, Bohnen, Knoblauch und Erbsen verwendeten die Wikinger meist für Eintöpfe und tranken dazu Gerstenbier. Wenn du selbst einmal einen Wikingereintopf nachkochen möchtest, schau doch mal den Machmit-Tipp "Stark mit Hammel und Kohl" an. 

Häute und Knochen waren wichtige Materialien

Besonders Wildbret war für die Ernährung der Wikinger wichtig. Neben dem Fleisch von Elchen, Rotwild und Rentieren zum Essen verwendeten sie die Häute für Kleider und Decken und die Knochen und Geweihe für Werkzeuge, Kämme und Schnitzereien.

Wie wurde Fleisch haltbar gemacht?

Im Winter wurde die Nahrung knapp und die Menschen mussten ihre Vorratskammern füllen. Beim jährlichen Schlachtfest wurden viele Tiere geschlachtet und das Fleisch gepökelt. Dazu benötigte man Salz, wodurch das Fleisch haltbar gemacht wurde. Das Salz gewannen die Wikinger, indem sie Seewasser in flachen Pfannen erhitzten und warteten, bis das Wasser verdunstete. Übrig blieb das Salz. Die Wikinger wussten auch schon, wie man Salz siedet.

Die Lebensbedingungen waren in Skandinavien auch nicht überall gleich. In Dänemark herrschte zum Beispiel ein sehr viel milderes Klima als im Norden Norwegens. So muss man immer genau hinschauen, ob man nun von den Wikingern im Süden oder im Norden spricht.




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