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Regensburger Kurfürstentag

Jahr 1630

Widerstand der ReichsständeEs gab geistliche und weltliche
Reichsstände. Zu den geistlichen zählten
die Kurfürsten, (Erz)bischöfe und Äbte,
zu den weltlichen ebenfalls die
Kurfürsten, die Fürsten, die Grafen und
auch die Reichsstädte. Der Reichstag war
Versammlungsort.

Kaiser Ferdinand hatte seine Machtposition überschätzt, indem er das Restitutionsedikt erließ. Danach sollten alle protestantischen Besitztümer zurückgegeben werden. Das beschwor aber auch den Widerstand der katholischen ReichsständeEs gab geistliche und weltliche
Reichsstände. Zu den geistlichen zählten
die Kurfürsten, (Erz)bischöfe und Äbte,
zu den weltlichen ebenfalls die
Kurfürsten, die Fürsten, die Grafen und
auch die Reichsstädte. Der Reichstag war
Versammlungsort.
, zumal Ferdinand das EdiktVerordnung oder Gesetz. ohne Zustimmung der KurfürstenSeit dem 13. Jahrhundert wählten die
Kurfürsten den römisch-deutschen König.
Der Begriff kommt vom mittelhochdeutschen
Wort "kur" für "Wahl". Ursprünglich
waren dies drei geistliche und vier
weltliche Fürsten.
erlassen hatte.

Entlassung Wallensteins

Beim Regensburger KurfürstenSeit dem 13. Jahrhundert wählten die
Kurfürsten den römisch-deutschen König.
Der Begriff kommt vom mittelhochdeutschen
Wort "kur" für "Wahl". Ursprünglich
waren dies drei geistliche und vier
weltliche Fürsten.
tag 1630 zwangen die KurfürstenSeit dem 13. Jahrhundert wählten die
Kurfürsten den römisch-deutschen König.
Der Begriff kommt vom mittelhochdeutschen
Wort "kur" für "Wahl". Ursprünglich
waren dies drei geistliche und vier
weltliche Fürsten.
darum unter Führung von Maximilian von Bayern den Kaiser, seinen General Wallenstein zu entlassen. Der war ihnen ebenfalls zu mächtig geworden, nachdem der Kaiser Wallenstein nach seinen Siegen reich entlohnt hatte und ihm auch noch das vormals protestantische Herzogtum Mecklenburg als LehenDas Lehnswesen war ein Kennzeichen der
mittelalterlichen Gesellschaft. Ein
Lehnsherr vergab Land zur Nutzung an seine
Lehnsmänner (Vasallen) - das Land war
geliehen. Dafür mussten die Lehnsmänner
ihrem Lehnsherrn im Krieg folgen.
überlassen hatte.

Weitere Zugeständnisse des Kaisers

Der Kaiser musste zudem einer Verkleinerung seiner Armee und einer Überprüfung des Restitutionsedikts zustimmen. Die Fürsten weigerten sich außerdem, schon jetzt den Sohn des Kaisers (den späteren Ferdinand III.) als dessen Nachfolger zu wählen.

Die Macht des Kaisers war also zurückgedrängt worden - und nun trat auch noch Schweden in den Krieg ein.




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