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Schwedisch-Französischer Krieg

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von 1635 bis 1648
Auch im Winter wurde gekämpft, wie hier auf dem Gemälde von Josef Heydendahl zu sehen ist.

Auch im Winter wurde gekämpft, wie hier auf dem Gemälde von Josef Heydendahl zu sehen ist.

Das blutigste Kapitel im Dreißigjährigen Krieg begann nun. Der Konfessionskrieg wurde endgültig zu einem Kampf um die Vormachtstellung in Europa. Auf der einen Seite standen die HabsburgerAdelsgeschlecht, auch Haus Österreich
genannt. Die Habsburger stellten seit 1438
fast durchgehend die römisch-deutschen
Kaiser. Im 16. Jahrhundert teilten sich
die Habsburger in eine spanische und eine
österreichische Linie.
, die den deutschen und spanischen König stellten, auf der anderen Seite Frankreich, das sich mit Schweden verbündete.

Kardinal Richelieu

In Frankreich regierte seit 1610 Ludwig XIII. Die Macht jedoch lag in den Händen seines Ministers, Kardinal Richelieu. Der hatte schon in Frankreich erfolgreich die Hugenotten bekämpft und setzte nun alles daran, die Vormachtstellung der HabsburgerAdelsgeschlecht, auch Haus Österreich
genannt. Die Habsburger stellten seit 1438
fast durchgehend die römisch-deutschen
Kaiser. Im 16. Jahrhundert teilten sich
die Habsburger in eine spanische und eine
österreichische Linie.
in Europa zu beenden.

13 Jahre Kampf verwüsten das Reich

Frankreich erklärte zunächst Spanien, dann dem römisch-deutschen Reich den Krieg. 13 Jahre dauerten die Kämpfe, doch es kam nie zu einer entscheidenden Schlacht. Plünderungen und Raub verwüsteten Deutschland in diesen Kriegsjahren. Die Einwohnerzahl sank von etwa 18 Millionen auf nur noch 6 Millionen.

Verhandlungen

Ab 1643 führten Frankreich, Deutschland und Schweden Friedensverhandlungen in Münster und Osnabrück. 1645 schied Sachsen aus dem Krieg aus, nachdem es mit den Schweden Frieden geschlossen hatte. Erst 1648 kam es dann endgültig zum Friedensschluss im Westfälischen Frieden.




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