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Eisenzeit

von 800 v. Chr. bis 15 v. Chr.
Eine Keltin vor einem Haus - nachgestellt in Gabreta (Bayerischer Wald)

Eine Keltin vor einem Haus - nachgestellt in Gabreta (Bayerischer Wald)

Eisen löst Bronze als wichtigster Werkstoff ab. Die Kelten gründen die Hallstattkultur und die La-Tène-Kultur.

Für die Herstellung von Waffen und Werkzeugen wurde immer häufiger Eisen verwendet. Dieses Metall war viel einfacher zu beschaffen und musste nicht über weite Strecken transportiert werden. Eisenerz kam wesentlich häufiger vor als Kupfer und Zinn. Bronze wurde weiterhin verwendet, aber überwiegend nur noch für Schmuck, denn man konnte es fein gießen und bearbeiten.

Das Eisenerz wurde in einem Schmelzofen flüssig gemacht. Die Eisenstücke konnte man dann aus der Schlacke nehmen, noch einmal erhitzen und in die Form hämmern, die man haben wollte.

In Mitteleuropa unterscheidet man die ältere Hallstattkultur und die darauf folgende La-Tène-Kultur. Siedlungen entwickelten sich immer mehr zu befestigten Orten, z.B. die Heuneburg in Süddeutschland.

Die Menschen der Eisenzeit in Europa gehörten der Volksgruppe der Kelten an. Sie sprachen eine der keltischen Sprachen. Einige dieser Sprachen werden noch heute gesprochen, z.B. Walisisch in Wales, das zu Großbritannien gehört. Ab dem 5. Jahrhundert v. Chr. breiteten sich die Kelten von Süd- und Mitteleuropa ausgehend in Europa aus. Weiter im Norden (Norddeutschland, Skandinavien) lebten germanischsprachige Stämme.
Ein keltisches Reich hat es nie gegeben. Dafür gab es verschiedene Stämme, die Fürsten oder Häuptlinge hatten. Gemeinsam war diesen Stämmen eben die Sprache und die Kultur.



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