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Wohnten die Menschen in Höhlen?

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Lange stellte man sich vor, dass die Steinzeit-Menschen in Höhlen wohnten. Auf diesem Gemälde von Hugo Darnaut, das um 1885 entstand, sitzen sie vor einer Höhle.

Lange stellte man sich vor, dass die Steinzeit-Menschen in Höhlen wohnten. Auf diesem Gemälde von Hugo Darnaut, das um 1885 entstand, sitzen sie vor einer Höhle.


Die Vogelherdhöhle im Lonetal: Hier fand man geschnitzte Figuren und Bruchstücke von steinzeitlichen Flöten.

Die Vogelherdhöhle im Lonetal: Hier fand man geschnitzte Figuren und Bruchstücke von steinzeitlichen Flöten.


Vielleicht bauten sich die Menschen der Steinzeit solche Hütten.

Vielleicht bauten sich die Menschen der Steinzeit solche Hütten.


Lebten die Steinzeit-Menschen in Höhlen?

In Höhlen fand man zwar Malereien, doch gewohnt haben die Menschen der Steinzeit dort wohl nicht. Schließlich war es dort recht kalt und außerdem dunkel. Höhleneingänge und Felsüberhänge dürften aber schon einen gewissen Schutz geboten haben.

Erste Hütten entstanden wohl aus Zweigen. Reste einer solchen Hütte fand man in der Nähe von Nizza in Südfrankreich (Terra Amata). Das Alter der Hütte wurde auf 400.000 Jahre datiert. Daher muss es Homo erectus gewesen sein, der sich hier eine Unterkunft schuf.

Die Rentierjäger der Eiszeit bauten sich Hütten aus Mammutknochen und Fellen. Denn in den Steppen gab es ja kein Holz, das man für einen Hütten- oder Zeltbau verwenden konnte.

Als die Menschen dann in der JungsteinzeitDie Jungsteinzeit wird auch Neolithikum
genannt und ist eine Epoche der
Menschheitsgeschichte. Sie beginnt mit
dem Übergang von Jäger- und
Sammlerkulturen zu sesshaften Bauern.
sesshaft wurden, bauten sie sich Häuser. Typisch waren in vielen Gegenden Langhäuser. In diesen langen Häusern gab es Bereiche zum Wohnen und Schlafen, andere rund um eine Feuerstelle zum Arbeiten. Auch ein Speicher war vorhanden, um Getreidevorräte zu lagern. Vor allem nördlich der Alpen entstanden an den Ufern der Seen Pfahlbauten.




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