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Was gibt es in der Höhle von Lascaux?

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Höhlenmalerei aus Lascaux: ein Pferd

Höhlenmalerei aus Lascaux: ein Pferd


Diese Höhlenmalerei aus Lascaux zeigt Stiere.

Diese Höhlenmalerei aus Lascaux zeigt Stiere.


Sehr bekannt sind auch die Malereien in der Höhle von Lascaux. Sie sind etwa 17.000 bis 15.000 v. Chr. entstanden. Sie zeigen vor allem Stiere, Wildpferde und Hirsche.

Die Höhle wurde 1940 von vier jungen Männern entdeckt. Im Wald bei Lascaux in der Dordogne fanden sie ein Loch im Erdboden, das sich durch eine umfallende Kiefer aufgetan hatte. Die vier Jugendlichen Marcel, Jacques, Georges und Simon gruben ein bisschen und schlüpften schließlich hinein. So fanden sie den Raum der Stiere und drangen von hier in immer weitere Räume vor.

Insgesamt fand man später mehr als 2000 gemalte oder geritzte Tierzeichnungen. Manche Stiere sind fast fünf Meter groß. Interessant ist auch das Einhorn, das man nur selten dargestellt findet.

Durch den Besucherstrom der folgenden Jahre wurde der Zustand der Bilder immer schlechter. 1963 schloss man die Höhle, doch der schwarze Schimmel, der die Malereien bedroht, ist auch 2010 noch vorhanden. Eine Nachbildung der Höhle kann jedoch seit 1983 ganz in der Nähe der Originalstätte besichtigt werden.




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