Zeitstrahl

    Alexanders Tod und seine Nachfolger

    von 323 v. Chr. bis 30 v. Chr.

    Alexanders mysteriöser Tod

    Alexander zog noch im Jahr 323 v. Chr. nach Babylon, um dort die Verwaltung zu ordnen und befand sich in Vorbereitung einer Expedition in Richtung Arabien. Doch in Babylon erkrankte er schwer, bekam hohes Fieber und starb kurz darauf am 10. Juni 323. Man vermutet, dass Alexander an Malaria erkrankt war. Allerdings gibt es auch Theorien, er sei vergiftet worden. Beweise haben wir hierfür allerdings nicht.

    Streit und die Nachfolge - die Diadochen

    Es begann der Streit um die Nachfolge Alexanders. Die Diadochen, das waren Feldherren Alexanders, die mit ihm gekämpft hatten, teilten das Reich untereinander auf. Das ging aber nicht versöhnlich zu, sondern die Bündnisse wechselten und insgesamt gab es sechs so genannte "Diadochenkriege".

    Das Reich wurde letzlich unter Alexanders Heerführern Antigonos (Makedonien), Lysimachos (Kleinasien und Thrakien), Seleukos I. (Mesopotamien und Syrien) und Ptomlemaios I. ( (Ägypten und Palästina) aufgeteilt.

    • Die Antigoniden hielten sich in Makedonien bis 148 v. Chr., als Makedonien zur römischen Provinz wurde.
    • Die Seleukiden herrschten erfolgreich in Vorderasien bis 64 v. Chr., als sie von Consul Pompeius geschlagen wurden und ihr Reich sich auflöste.
    • Die Ptolomaier herrschten bis 30 v. Chr. in Ägypten, als römische Truppen Alexandria einnahmen und Ägypten zur römischen Provinz wurde.
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