Kinderkrankheiten im Mittelalter
Als Kinderkrankheiten bezeichnet man Krankheiten, die häufig schon im Kindesalter auftreten. Im Mittelalter waren sie besonders gefährlich, weil es keine Impfungen und kaum wirksame Medikamente gab. Krankheiten wie Masern, Mumps, Röteln, Windpocken oder Diphtherie konnten schwere Folgen haben und führten oft zum Tod.
Auch andere Krankheiten wie Scharlach oder Cholera trafen häufig Kinder. Viele Kinder waren durch Hunger, schlechte Hygiene und fehlende medizinische Versorgung geschwächt und konnten sich kaum gegen diese Krankheiten wehren.
Kindersterblichkeit im Mittelalter
Kindersterblichkeit und Krankheiten im Mittelalter
Die Kindersterblichkeit im Mittelalter war sehr hoch. Es wurden zwar viele Kinder geboren, doch viele starben während der Geburt oder noch als Babys und Kleinkinder. Ein wichtiger Grund dafür waren die Krankheiten im Mittelalter und das fehlende medizinische Wissen.
Heute besitzen Kinder einen Impfpass und sind gegen viele Krankheiten geschützt. Im Mittelalter gab es keine Impfungen. Krankheiten, die heute meist harmlos sind, konnten damals tödlich enden.
Kinderkrankheiten im Mittelalter
Als Kinderkrankheiten bezeichnet man Krankheiten, die häufig schon im Kindesalter auftreten. Im Mittelalter waren viele von ihnen lebensgefährlich. Dazu gehörten Masern, Mumps, Röteln, Windpocken und Diphtherie. Auch Krankheiten wie Cholera oder Scharlach trafen häufig Kinder.
Durch diese Krankheiten erreichte im Mittelalter nur etwa die Hälfte der Menschen das 18. Lebensjahr.
(historische Schätzung, keine exakte Statistik)
Medizin und Lebenserwartung im Mittelalter
Die Medizin im Mittelalter konnte Krankheiten kaum heilen. Ärzte kannten keine Bakterien oder Viren. Es gab keine Antibiotika und keine Impfungen. Dadurch war die Lebenserwartung im Mittelalter deutlich niedriger als heute – besonders für Kinder.
Woher wissen wir etwas über die Kindersterblichkeit im Mittelalter?
Unser Wissen über die Kindersterblichkeit im Mittelalter stammt aus verschiedenen Quellen. In manchen Familien wurden Geburts- und Sterbelisten geführt. Auch Hebammen notierten manchmal Daten.
Diese Aufzeichnungen sind jedoch unvollständig. Oft betreffen sie nur reiche Familien. Der Großteil der Bevölkerung taucht in solchen Listen gar nicht auf. Deshalb arbeiten Historiker mit Schätzungen, die auf Bildern, Texten und erhaltenen Aufzeichnungen beruhen.
Warum Impfungen so wichtig sind
Heute können Kinder durch Impfungen vor vielen gefährlichen Krankheiten geschützt werden. Impfungen helfen dem Körper, Krankheitserreger zu erkennen und sich gegen sie zu wehren. Deshalb verlaufen viele Kinderkrankheiten heute mild oder treten gar nicht mehr auf.
Im Mittelalter gab es dieses Wissen noch nicht. Die Menschen wussten nichts von Bakterien oder Viren. Deshalb starben viele Kinder an Krankheiten, die heute gut behandelbar oder vermeidbar sind. Impfungen gehören zu den wichtigsten Gründen dafür, dass die Kindersterblichkeit heute viel niedriger ist als im Mittelalter.
Fragen zu Kindersterblichkeit und Krankheiten im Mittelalter
1. Warum war die Kindersterblichkeit im Mittelalter so hoch?
Weil es keine Impfungen gab, es gab viele Krankheiten und das medizinische Wissen war sehr begrenzt.
2. Was versteht man unter Kinderkrankheiten?
Das sind Krankheiten, die häufig schon im Kindesalter auftreten, zum Beispiel Masern oder Windpocken.
3. Warum waren Kinderkrankheiten im Mittelalter besonders gefährlich?
Weil es keine wirksamen Medikamente, keine Impfungen und oft schlechte Lebensbedingungen gab.
4. Nenne zwei Kinderkrankheiten, die im Mittelalter lebensgefährlich waren.
Zum Beispiel Masern und Diphtherie. (Auch Mumps, Röteln oder Windpocken sind richtig.)
5. Wie helfen Impfungen heute?
Sie schützen Kinder davor, schwer an bestimmten Krankheiten zu erkranken oder daran zu sterben.

