Warum wurden die Christen verfolgt?

    Anderer Glaube? Nicht bei den Römern!

    Mit dem Aufkommen des Christentums im 1. Jahrhundert wurden die Anhänger der neuen Religion auch schon verfolgt. Ihre Religion verbot ihnen, den Kaiser, also einen Menschen, als Gott zu verehren. Das schrieb aber die römische Religion vor. Außerdem glaubten die Christen nur an einen Gott und unterschieden sich auch dadurch sehr von der römischen Religion.

    So verfolgte man die Christen, warf sie ins Gefängnis oder tötete sie. In Amphitheatern mussten sie um ihr Leben kämpfen. Nero schob ihnen die Schuld am Großen Brand von Rom in die Schuhe.

    Erst im 4. Jahrhundert änderte sich dies. Kaiser Konstantin sicherte den Christen zunächst die freie Ausübung der Religion zu. Das war im Jahr 313. Auf seinem Sterbebett trat er noch selber zum Christentum über und ließ sich taufen.

    Theodosius I. ernannte das Christentum schließlich im Jahr 380 zur Staatsreligion.