Teotihuacán
Teotihuacán: eine Großstadt der Vergangenheit
Teotihuacán nennt man die letzte der frühen Hochkulturen in Mesoamerika. Anders als bei den Olmeken, Maya oder Zapoteken ist Teotihuacán der Name einer Stadt. Wie das Volk hieß, das hier lebte, weiß man nicht. Den Namen gaben ihr später die Azteken, die Teotihuacán als Geburtsort ihrer Götter verehrten. Die Stadt war sehr groß und bedeutsam. Zeitweise lebten hier wohl bis zu 200.000 Menschen. Es war also eine frühe Großsztadt!
Es gab in Teotihuacán eine zentrale Straße, die 4 Kilometer von Nord nach Süd verlief. An ihr lagen die große Sonnenpyramide, die mit 63 Meter Höhe die höchste Pyramide in Amerika ist, und die etwas kleinere Mondpyramide (46 Meter hoch). Eine dritte Pyramide ist die der Gefiederten Schlange. Außerdem gab es Paläste, Tempel und große Plätze.
Die Hoch-Zeit von Teotihuacán fällt in die klassische Zeit Mesoamerikas. Sie entwickelte sich ab 250 v. Chr. Ab dem Jahre 650 verlor die Stadt an Bedeutung, um 750 wurde sie verlassen und die Tempel zerstört. Warum das geschah, weiß man nicht.
Du befindest dich hier im Zeitstrahl zu Mesoamerika. Mehr zu Teotihuacán und der dortigen Hochkultur erfährst du in Lucys Wissensbox zu Teotihuacán!

