Olmeken
Olmeken - die erste Hochkultur in Mittelamerika: Jaguare und Riesenköpfe
Die Olmeken schufen die erste Hochkultur der Region Mesoamerika. Sie begann etwa 1500 v. Chr und endete 400 v. Chr. Ihren Höhepunkt erreichte sie wohl um 1200 v. Chr. Die Kultur der Olmeken gehört somit zeitlich in die Präklassik, also die “Vor”-Klassik.
Die Olmeken lebten an der mexikanischen Golfküste. Sie sind bekannt für die Riesenköpfe, die sie aus Stein schufen. Diese Köpfe stellen vermutlich Herrscher dar.
Es gab große Siedlungen, in denen die Olmeken lebten. Bekannt sind vor allem La Venta, San Lorenzo und Tres Zapotes. Manchmal wird ihre Kultur auch La-Venta-Kultur genannt.
Der Name "Olmeken" bedeutet "Leute aus dem Kautschukland". So nannten die Azteken, die viel später lebten, die Olmeken in ihrer Sprache Nahuatl. Tatsächlich lebten die Olmeken in einer Gegend, in der Kautschuk produziert wurde. Sie gewannen den Milchsaft aus dem Kautschukbaum und stellten daraus zum Beispiel Bälle für ihr rituelles Ballspiel her. Wie sie sich selbst nannten, wissen wir nicht. Die Olmeken verehrten den Jaguar.
Um 400 v. Chr. wurden die letzten Zentren von den Olmeken aufgegeben. Vielleicht wurden sie von den Maya verdrängt, der nächsten frühen Hochkultur in Mittelamerika. Die Maya zählen wie die Zapoteken und Teotihuacán zur klassischen Periode von Mesoamerika.
Mehr zu den Olmeken findest du in Lucys Wissensbox - Olmeken!

