Zeitstrahl

    Die mykenische Kultur auf dem griechischen Festland

    von 1.600 v. Chr. bis 1.150 v. Chr.

    Die bedeutendste Stadt der Mykener: Mykene

    Die Mykener lebten - anders als die Minoer - auf dem griechischen Festland. Ihre Bedeutung reichte recht weit und zwar über ganz Süd- und Mittelgriechenland bis in den Norden Griechenlands.

    Die bedeutendste Stadt Mykene hat den Mykenern ihren Namen verliehen. Mykene liegt im Norden des Peloponnes. Die Mykener übernahmen die minoische Schrift und ahmten auch vieles nach, was die Minoer geschaffen hatten.

    Die ersten Spuren der Mykener

    Die berühmten Königsgräber von Mykene zählen zu den frühesten Hinterlassenschaften der Mykener. Aus diesen Gräbern schließen wir, dass die Mykener schon an ein Leben nach dem Tod geglaubt haben. Weshalb? In den Gräbern finden sich wertvolle Beigaben, ähnlich wie bei den Ägyptern. Viele Götter der Mykener wie Zeus oder Poseidon haben die Griechen später übernommen.

    Paläste mit dicken Mauern sind typisch für die Mykener

    Im Unterschied zu den Minoern waren die Mykener jedoch viel kriegerischer. Auch sie lebten wie die Minoer in Palästen. Sie befestigten ihre Burgen mit bis zu sieben Metern dicken Mauern. Deshalb geht man davon aus, dass sie auch Kriege geführt haben und ihre Burgen verteidigen mussten. Dies wissen wir aufgrund der Wandmalereien, die in den Palästen gefunden wurden. Im Gegensatz zu den Minoern mit ihren friedlichen Bildern, ging es bei den Mykern um Kampf. So gehen wir davon aus, dass es sich bei den Mykern um die erste Kriegerkultur auf griechischem Boden handelte.

    Die Linear-B-Schrift

    In den mykenischen Palästen fand man  beschriftete Lehmtafeln.  Die mykenische Schrift erhielt den Namen "Linear B". Sie ist eine jüngere Form der minoischen Schrift "Linear A", die ja nie entziffert wurde.

    Die mykenische Kultur ging um 1200 v. Chr. zu Ende. Warum? Die wirkliche Ursache liegt im Dunkeln.

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