Wohin gingen kranke Römer?

    Was war, wenn man krank wurde?

    Es gab zwar einige Ärzte, meistens waren es Griechen, doch deren Künste waren aus heutiger Sicht eher beschränkt. Man wusste noch gar nichts darüber, dass Viren und Bakterien Krankheiten verursachen. Recht gut konnten römische Ärzte allerdings Knochenbrüche und offene Wunden behandeln, auch kleine Operationen konnten sie schon vornehmen.

    Die Römer glaubten, dass Krankheiten durch den Zorn der Götter verursacht wurden. So erbat man dann deren Hilfe, um wieder gesund zu werden.

    Dafür benutzte man oft Votivgaben. Das sind kleine Nachbildungen eines Körperteils. Man fertigte ein Ohr oder ein Bein an, je nachdem, wo es weh tat! Damit bat man den Gott um Heilung. Oder man brachte das Votivopfer dem Gott nach der Heilung als Dank dar. Als Heilmittel wurden vor allem Kräuter benutzt. So fertigte man Arzneien oder Salben aus ihnen an.

    Wenn ein Arzt starb, gab man ihm übrigens alle seine medizinischen Instrumente mit ins Grab.