Zeitstrahl

    Vorgeschichte Mesopotamiens

    von 7.000 v. Chr. bis 4.000 v. Chr.

    Die ersten Kulturen

    Vor etwa 9000 Jahren begannen die Menschen in Mesopotamien, die ersten Tiere an die häusliche Umgebung zu gewöhnen. Das nennt man domestizieren. Außerdem fingen sie an, Pflanzen zu züchten. Aufgrund von regelmäßigen Niederschlägen gab es genug Wasser und die Bauern konnten einfachen Ackerbau betreiben.

    Bedeutend war die Lage im so genannten Fruchtbaren Halbmond. So nannte man das Gebiet, das sich halbkreisförmig vom Zagrosgebirge im Osten über Mesopotamien bis zum Mittelmeer erstreckte. Hier herrschten besonders günstige Bedingungen für die Landwirtschaft vor.

    Aus Hütten wurden Dörfer

    Aus den ersten Ansammlungen von Hütten bildeten sich kleine Dörfer. Die Menschen entdeckten die Töpferkunst und stellten Ziegelsteine her. Das Material war einfach zu beschaffen und ist auch heute noch in Gebrauch. Man mischte den Lehm mit Häcksel, das sind zerkleinerte Pflanzenteile. Damit wurde es fester. Dann presste man es in eine Form, in der es dann 14 Tage an der Luft getrocknet wurde.

    In der Landwirtschaft arbeiteten die Menschen mit Pflügen, die von Ochsen gezogen wurden. Damit lockerten sie die Erde und konnten anschließend die Saat ausbringen. Außerdem bauten sie Gerste, Weizen, Linsen und Flachs an.

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