Zeitstrahl

    Die Pippinsche Schenkung

    754

    Der Papst bittet um Hilfe

    Als Pippin III. im Jahre 754 n. Chr. erfuhr, dass Papst Stephan II. ihn um Hilfe bitten wollte, schickte er seinen erstgeborenen Sohn Karl, um den Papst zu empfangen.

    Eine Version des Gespräches zwischen dem Papst und Pippin lautet, dass der Papst den König anflehte, ihn und das römische Volk von den Langobarden in Italien zu befreien. Der Langobardenkönig Aistulf hatte Ravenna erobert. König Pippin III. erfüllte dem Papst seinen Wunsch und besiegte die Langobarden.

    Das eroberte Land (das Exarchat von Ravenna, die Pentapolis und den Dukat von Rom) machte Pippin dem Papst zum Geschenk. Diese "Pippinsche Schenkung" bildete die Grundlage für den Kirchenstaat in Mittelitalien. Es gibt allerdings keine Schenkungsurkunde, so dass sich die Historiker bis heute über den Wortlaut und auch die Rechtmäßigkeit dieser versprochenen Schenkung streiten.

    Durch diese Schenkung war dem Frankenkönig Pippin III.  allerdings die Unterstützung des Papstes sicher.

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