Jakobiner

    Jakobiner wurden zunächst die Mitglieder eines politischen Klubs genannt. Mit Beginn der Französischen Revolution hatten sich immer mehr solcher Klubs gegründet. Der Jakobinerklub war der größte und bekannteste.

    Die Jakobiner strebten die Abschaffung des Königtums an. Sie wollten eine Republik. Sie traten ein für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Die Klubmitglieder stammten aus dem gehobenen Bürgertum. Ihre Anhänger aber fanden sie vor allem beim einfachen Volk, bei den Arbeitern, Handwerkern und Kleinbürgern.

    Die Jakobinermütze

    Zu ihrem Kennzeichen wurde die rote Zipfelmütze. Sie wurde vom antiken Volk der Phryger getragen. Die Jakobiner glaubten allerdings, dass es sich um die Mütze von freigelassenen Sklaven handeln würde und nahmen deshalb diese Mütze als Erkennungszeichen. Sie wurde zum Symbol von Anhängern der Republik, dann aber auch zum Zeichen der Schreckensherrschaft. und Kleinbürgern.

    Herrschaft des Schreckens

    Denn eine solche Schreckensherrschaft bauten die Jakobiner auf, nachdem sie sich in der Nationalversammlung durchgesetzt hatten. Vor allem Robespierre setzte sich ein unrühmliches Denkmal, als er viele Gegner verhaften und hinrichten ließ.

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