Zeitstrahl

    Die Wiege der Menschheit

    von 4.200.000 v. Chr. bis 2.400.000 v. Chr.

    Die Wiege der Menschheit liegt in Afrika!

    Unsere Vorfahren kommen aus Afrika. Dort lebten vor etwa 8 Millionen Jahren im Osten des Kontinents affenähnliche Wesen in den Bäumen des tropischen Regenwaldes. Doch dann wurde es kühler. Es entstanden immer mehr Ebenen, in denen nur vereinzelt Bäume standen. So verließen die "Affen" die Bäume und probierten, auf zwei Beinen zu laufen. Sie entwickelten sich im Laufe von tausenden von Jahren zu einer Art "Vormensch".

    Die Vormenschen

    Über viele Millionen Jahre entwickelten sich mehrere Arten von diesen Vormenschen, die Australopithecus genannt werden. Das ist eine Zusammensetzung aus dem lateinischen Wort australis für südlich und dem griechischen Wort pithekos für Affe. Der Vormensch ist also ein "Südaffe". Sie sahen auch noch sehr wie Affen aus. Sie besaßen noch ein Fell und waren mit ihrer dunklen Haut gut vor der Sonne Afrikas geschützt.

    Der Mensch stammt also nicht direkt vom Affen ab, sondern es gab vor 7 bis 5 Millionen Jahren einen gemeinsamen Vorfahren. Dann verzweigt sich die Linie. Nach diesem gemeinsamen Vorfahren  (Missing Link) wird noch gesucht.

    Ein Afrikaner

    Der Australopithecus lebte nur in Afrika. Im Laufe der Zeit entwickelten sich mehrere Arten, darunter A. anamensis, A. afarensis und A. africanus. Sie unterschieden sich in ihrem Knochenbau und hatten unterschiedliche Kauflächen. Anders als die Menschenaffen besaßen die Australopithecus-Arten keine Lücke zwischen dem Schneidezahn und dem Eckzahn. Das ist ein Merkmal, das auch uns heutige Menschen von den Affen unterscheidet. Die Australopithecus-Arten wurden nur bis zu 1,40 Meter groß. Anders als Affen gingen sie aber aufrecht.

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