Kleopatra und die Römer

    Kleopatra (geb. 69 v. Chr., gest. 30 v. Chr.) war eine ägyptische Königin - was hatte sie also mit Rom zu tun?

    Kleopatra und Cäsar

    Im Kampf um die Macht in Rom standen sich Cäsar und Pompeius gegenüber. Als Pompeius nach Ägypten floh, wurde er dort ermordet. Cäsar folgte ihm nach und lernte dort Kleopatra kennen. Die befand sich ebenfalls in einem Machtkampf mit ihrem Bruder Ptolemäus XIII., der alleine regieren wollte.

    Cäsar wurde Kleopatras Geliebter. Er setzte auch durch, dass Kleopatra mit ihrem Bruder auf den Thron kam. Trotzdem kam es zum Krieg. Cäsar konnte diesen schließlich für sich entscheiden und verhalf so Kleopatra zu einer machtvollen Position.

    Die beiden bekamen einen Sohn. Er wurde in Alexandria Cäsarion genannt, was so viel wie "kleiner Cäsar" bedeutet. Offiziell hieß er Ptolemaeus Caesar. Cäsar setzte später allerdings nicht ihn, sondern seinen Adoptivsohn Octavian, den späteren Augustus, als seinen Erben ein.

    Bis zu Cäsars Ermordung lebte Kleopatra sogar mit ihrem Geliebten in Rom. Dann floh sie zurück an den Nil.

    Kleopatra und Marcus Antonius

    Nach Cäsars Tod stritten in Rom Octavian und Marcus Antonius um die Macht im Reich. Zwischen Kleopatra und Marcus Antonius entwickelte sich eine der berühmtesten Liebesgeschichten aller Zeiten. In der entscheidenden Schlacht bei Aktium (31 v. Chr.) wurde Marcus Antonius von Octavian besiegt. Er zog sich mit Kleopatra nach Ägypten zurück, wo beide schließlich im Jahr 30 v. Chr. Selbstmord begingen. Ägypten wurde nun Teil des Römischen Reiches.