...Bürger: mit Recht!

    Wer war römischer Bürger?

    Wer in Rom lebte, war entweder ein römischer Bürger  - oder ein Sklave. Die Menschen in den Provinzen nahmen eine Stellung dazwischen ein. Sie besaßen weniger Rechte als ein Bürger, waren aber dennoch frei. Die Zeichnung zeigt einen Mann in Toga. Sie war das äußere Kennzeichen der römischen Bürger, denn nur als Bürger durfte man die Toga tragen.
     

    Rangordnung

    Unter den römischen Bürgern gab es eine weitere Rangordnung. Ganz oben standen die Senatoren, die gewöhnlich aus den reichen Patrizierfamilien stammten. Diese reichen Adligen stellten auch die Konsuln und andere hohen Ämter. Etwas niedriger standen die Ritter (equestres). Sie waren etwas weniger wohlhabend. Dann kam das gewöhnliche Volk, die plebs. Ihre Mitglieder werden auch Plebejer genannt.
     

    Rechte und Pflichten

    Als römischer Bürger besaß man verschiedene Rechte. Man durfte wählen gehen und sich wählen lassen. Man durfte die Toga tragen. Man musste weniger oder gar keine Steuern zahlen. Jedoch war auch eine Pflicht mit dem Bürgerrecht verbunden, nämlich als Legionär zu dienen.