Zeitstrahl

    Hambacher Fest

    1832

    Das Hambacher Fest fand vom 27. bis 30. Mai 1832 auf dem Hambacher Schloss bei Neustadt an der Haardt statt. Hier forderten die Liberalen die deutsche Einheit, die Freiheit und die Demokratie.

    Forderung nach nationaler Einheit

    Es gab viele Redner, die die Forderung nach nationaler Einheit stellten. Während des Festes stürmten einige Studenten den Frankfurter Bundestag, was Fürst Metternich wiederum zum Anlass nahm, gegen die Studenten und auch ihre Professoren vorzugehen.

    Es kamen sehr viel mehr Menschen als erwartet

    Ursprünglich hatten die Organisatoren des Festes mit 1000 Teilnehmern gerechnet. Doch die Kunde verbreitete sich damals - auch wenn es noch keine sozialen Netzwerke gab - sehr schnell und so kamen am Ende weit mehr Menschen als gedacht. Zwischen 20.000 und 30.000 Teilnehmer sollen es gewesen sein. Und es kamen nicht nur die Studenten, die national dachten, sondern es kam das ganze Volk: Kaufleute, Handwerker, Bauern, Tagelöhner und auch Frauen. Außergewöhnlich in einer Zeit, in der Frauen sich fast gar nicht politisch betätigen durften.

    Und es kamen sogar Gäste aus dem Ausland, aus England, aus Frankreich und aus Polen, so war es gar nicht nur ein "deutsches Fest", sondern schon fast ein gesamteuropäisches. Alle riefen nach Freiheit und nach Demokratie. 

    Überall wehten die Fahnen

    Die schwarz-rot-goldenen Fahnen wehten überall. Übrigens waren die Farben auch manchmal andersrum geordnet, nämlich gold-rot-schwarz, aber das tat der Begeisterung der Menschen keinen Abbruch. Die Fahne stand eben für die Idee der Freiheit und der Einheit der Nation.

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