Zeitstrahl

    Hinrichtung Ludwigs XVI.

    1793

    Prozess gegen Ludwig

    Seit dem 3. Dezember 1792 wurde König Ludwig XVI. vom Nationalkonvent der Prozess gemacht. Ihm wurde vorgeworfen, mit Gegnern der Revolution im Ausland in Kontakt gestanden zu haben und heimlich mit Österreich verhandelt und um Hilfe gebeten zu haben.

    Das Urteil

    Robespierre, führendes Mitglied der radikalen Jakobiner, setzte sich vehement für eine Verurteilung des Königs ein. Am 17. Januar 1793 wurde abgestimmt. Mit nur einer Stimme Mehrheit (361 zu 360 Stimmen) wurde Ludwig zum Tode verurteilt.

    Die Hinrichtung

    Am 21. Januar 1793 wurde Ludwig XVI. öffentlich mit einer Guillotine enthauptet. Ludwigs Frau, die Königin Marie Antoinette, wurde noch im gleichen Jahr, am 16. Oktober 1793, hingerichtet.

    Folgen

    Bei den Gegnern der Revolution löste die Hinrichtung Ludwigs Empörung aus. Im Ausland ging man erneut zum Angriff über, Großbritannien trat der gegnerischen Koalition bei [siehe dazu: Erster Koalitionskrieg]. Auch von innen wurde die Republik bedroht, als sich im ganzen Land, vor allem aber in der Vendée im Westen Frankreichs, unzufriedene Bauern zusammen mit Adligen und Geistlichen zum Widerstand erhoben [siehe Aufstand der Vendée]. Die Anhänger der Republik antworteten mit Terror, um ihre Herrschaft aufrecht zu erhalten.

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