Große Halle, Küche, Kapelle - die Räume einer Burg

    Die Räume der Burg

    Das Leben in einer Burg spielte sich vor allem in der Großen Halle ab. Dieser Saal befand sich im Palas. Davon leitet sich unser heutiges Wort "Palast" ab. Kerzen und Fackeln sorgten für Licht. Meist war die Große Halle nicht beheizt und wurde daher vor allem in den Sommermonaten genutzt.

    Meistens gab es auch eine Kemenate. In diesem beheizbaren Raum schliefen der Burgherr und seine Frau. Am Tage nutzte die Burgherrin den Raum, um darin zu nähen und zu sticken.
     

    Kochen und Beten

    Sehr wichtig war natürlich auch die Burgküche. Es wohnten ja viele Menschen in der Burg, die alle verköstigt werden mussten. Außerdem wurden oft Festbankette veranstaltet. Eine stattliche Anzahl an Mägden, Knechten und Köchen sorgten für die Zubereitung. Natürlich gab es noch keinen Strom, gekocht und gebacken wurde über dem Feuer. Im Burghof gab es einen Brunnen. Von dort musste das Wasser herbeigeschafft werden.

    Jede Burg besaß eine Kapelle. Hier wurde gebetet und wurden Gottesdienste gefeiert. Das religiöse Leben spielte eine große Rolle im Alltag der Menschen.

    Schließlich gab es auch noch Wirtschaftsgebäude in einer Burg. Es gab Werkstätten, zum Beispiel eine Schmiede, und Ställe. Häufig gab es auch eine Falknerei, wo der Falkner die Greifvögel für die Jagd abrichtete.