Wasser- und Windmühle

    Vom Wasser zum Wind

    In der Steinzeit hatte man in Europa noch mühsam mit einem Mahlstein Getreidekörner klein gerieben. Die ersten Wassermühlen, die es in Mesopotamien schon lange gab, brachten dann die Römer in deutsches Gebiet. Wie viel leichter war es nun, mit Hilfe der Wasserkraft Getreide zu mahlen!

    Ab dem Mittelalter setzten sich mehr und mehr auch Windmühlen durch. Die konnten auch dort eingesetzt werden, wo es keinen Wasserlauf gab.

    Im Heiligen Römischen Reich wurde im 13. Jahrhundert die Bockwindmühle entwickelt. Sie heißt so, weil die Mühle auf einem Dreh-Bock aus Holz steht. Auf diesem Bock konnte das Mühlrad immer in den Wind gedreht werden. So konnte die Windkraft optimal ausgenutzt werden.