Zeitstrahl

    Kriege gegen Kimbern und Teutonen

    von 113 v. Chr. bis 101 v. Chr.

    In den Kämpfen gegen die germanischen Kimbern und Teutonen blieben am Ende die Römer siegreich.

    Wer waren die Kimbern und Teutonen?

    Die Kimbern und Teutonen waren zwei germanische Volksstämme. Um das Jahr 120 v. Chr. machten sie sich aus ihrer Heimat in Jütland (im heutigen Dänemark) auf nach Süden. Vielleicht wanderten sie aus, weil es eine Sturmflut gab, außerdem kühlte das Klima ab und die Ernten wurden immer schlechter, sodass die Germanen hungerten.
     

    Zusammentreffen mit den Römern

    Im Jahre 113 v. Chr. trafen die Kimbern und Teutonen wohl erstmals auf die Römer, und zwar im östlichen Alpenraum (bei Noreia, heute die Steiermark in Österreich). Es kam zum Kampf, denn die Römer wollten die Kimbern und Teutonen daran hindern, weiter nach Süden und damit nach Rom zu ziehen.

    Doch zunächst unterlagen die Römer. Die Kimbern und Teutonen zogen weiter nach Gallien. 105 v. Chr kam es zum Kampf bei Aurasio (heute der Ort Orange in Südfrankreich), den die Kimbern und Teutonen noch einmal für sich entscheiden konnten. Dann trennten sich die beiden Stämme auf der iberischen Halbinsel.
     

    Sieg der Römer

    Im Jahre 102 v. Chr. besiegten die Römer die Teutonen bei Sextiae (heute Aix-en-Provence in Frankreich), 101 v. Chr. die Kimbern bei Vercellae. Beide Male war der römische General Marius als Feldherr überlegen. Seine Heeresreform hatte den Römern entscheidende Vorteile geliefert.

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