Warum spricht man von einer Ständepyramide?

    Stände bilden eine Pyramide

    An der Spitze der mittelalterlichen Gesellschaft stand der König.

    Unter ihm standen die Adligen sowie die Geistlichen, also Bischöfe und Äbte. Sie bildeten den ersten Stand. Im 13. Jahrhundert bildete sich mit der Zeit ein weiterer Stand heraus: der der Ritter.

    Die breite Masse der Bevölkerung aber waren die Bauern. Sie waren zumeist unfrei und mussten hart arbeiten. Später kamen die Bürger in den Städten hinzu.

    Stellt man sich die Stände untereinander vor, sieht das aus wie eine Pyramide. Darum spricht man von der Ständeordnung oder eben der Ständepyramide. Oben steht nur ein einzelner, nach unten wird die Pyramide immer breiter. Auch das Lehnssystem basiert auf dieser Aufteilung.